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Wie alles entstand - Teil I

Die Anfänge der Teichwirtschaft auf "Gut Sunder" reichen bis in die 80er Jahre
des 19.Jahrhunderts zurück.
Das Gut warf als landwirtschaftlicher Betrieb zu wenig ab und war in dieser Form auch nicht
weiter zu entwickeln.
Im Mai 1882 machte Ernst von Schrader den ersten Versuch: 10.000 Karpfeneier wurden an
Wacholderzweigen in einen etwa 2 ha großen Naturteich auf Heideboden ausgelegt.
Der Versuch war erfolgreich und es wurde somit bewiesen, dass Karpfen auch bei den recht
geringen Bodenverhältnissen gedeien.
Nach 1891 wuchs dann die Anlage bis auf 250 ha an, die bis Ende der 50er Jahre intensiv
genutzt wurden.
Als 1959 begonnen wurde, das "Bannetzer Moor" trocken zu legen, fiel der Grundwasser-
spiegel der Teiche dramatisch. Einige Teiche trockneten völlig aus und waren nicht mehr zu
betreiben. Die Folgen der Meliorationsmassnahmen im "Bannetzer Moor" blieben jedoch
nicht die einzigste Ursache zum Aufgeben der Fischzucht.

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